Aktuelles:

Die 22. Tagung des EMSE-Netzwerks wird am 30.Juni - 01. Juli 2016 zum Thema "Praxistransfer Schul- und Unterrichtsforschung – Wie kann Transfer gelingen? " in Salzburg stattfinden. Diese Sommer-Emse wird vom BIFIE, dem Bundesinstitut für Bildungsforschung, Innovation & Entwicklung des österreichischen Schulwesens, ausgerichtet.

Zur thematischen Vorbereitung finden Sie hier ein Vorlagenpapier "Praxistransfer Schul- und Unterrichtsforschung – eine Problemskizze".

Die Einladung, das Programm und den Zugang zur Online-Anmeldung sowie Informationen zu Hotelkontingenten und Reservierungsmöglichkeiten erreichen Sie über die hier hinterlegten Links.

Die Tagung wird - wie üblich - um 13:00 Uhr beginnen (Ankunft und Imbiss ab 12:00 Uhr) und am zweiten Tag gegen 13:00 Uhr enden.

Vorträge bzw. Materialien der 21. Tagung des EMSE-Netzwerks vom 26./27. November 2015 in Bielefeld zur Bilanzierung der Bildungsstandards mit dem Thema "Funktionen von Bildungsstandards und deren Effekte in der Praxis" finden Sie unter dem Menüeintrag Material.



Sie erreichen das Koordinatoren-Team unter den folgenden e-Mail-Adressen (Kontaktadressen siehe unter Organisation):

Ulrich Steffens UlrichSteffens@gmx.de,

Peter Dobbelstein peter.dobbelstein@qua-lis.nrw.de,

Prof. Dr. Olaf Köller koeller@ipn.uni-kiel.de.


EMSE

Netzwerk „Empiriegestützte Schulentwicklung“

Das Netzwerk zur empiriegestützten Schulentwicklung „EMSE“ besteht nunmehr seit 2004. Die Mitglieder dieses Netzwerks – das sind vor allem die in den 16 Bundesländern mit empirischen Verfahren der Schulentwicklung und Bildungsplanung befassten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kultus- bzw. Schulministerien, in den Landesinstituten und den Qualitätsagenturen – kommen zweimal im Jahr in Form von zweitägigen Fachtagungen zusammen, um sich mit zentralen Themen dieses Aufgabenbereichs zu befassen: Aktuelle Forschungsergebnisse werden rezipiert und im Hinblick auf praktische Konsequenzen erörtert, Ansätze und Verfahren empirisch orientierter Schul- und Unterrichtsentwicklung in den Bundesländern werden vorgestellt und Erfahrungen werden ausgetauscht.

In diesem Netzwerk arbeiten inzwischen über 80 Kolleginnen und Kollegen aus den Ländern mit. Mittlerweile sind auch wissenschaftliche Einrichtungen und universitäre Institute einbezogen, die mit Bildungsstandards bzw. Kernlehrplänen und ihrer empirischen Operationalisierung (vor allem zentrale Lernstandserhebungen / Vergleichsarbeiten, Normierungen), mit internationalen und nationalen Schulleistungsstudien sowie mit empirischer Schul- und Unterrichtsforschung befasst sind. Von Anfang an am Netzwerk beteiligt sind das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB, Berlin) und das Data Processing Center (DPC, Hamburg) sowie zahlreiche Wissenschaftler, die inzwischen zum EMSE-Netzwerk dazugestoßen sind [*].

Ausgangspunkt für die Netzwerkidee war ein informelles Arbeitstreffen am Rande einer Tagung der PISA-Länderkoordinatoren im Jahr 2004. Dr. Rainer Peek, Peter Dobbelstein und Ulrich Steffens hatten daraufhin zu einem ersten Arbeitstreffen aufgerufen, zu dem dann das damalige Landesinstitut für Schule in Soest für den 15.-16. Dezember 2004 eingeladen hatte. Zum damaligen Zeitpunkt war im Zuge der „empirischen Wende" in der Bildungsplanung zwar der Bedarf nach entsprechenden Austauschmöglichkeiten erkennbar, zugleich aber nicht abzusehen, dass „EMSE" eine solche Resonanz auslösen würde, die eine Kontinuität an Fachtagungen im - in der Regel - halbjährlichen Abstand zur Folge hat.

Eine Beschreibung zu Anliegen und Selbstverständnis des EMSE-Netzwerkes finden Sie hier .

Wählen Sie oben im Menü oder anhand der folgenden Links weitere Informationen:

  • Themen (Hinweise zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Netzwerk-Tagungen)
  • Organisation (Ansprechpartner, bisherige Gastgeber, Tagungsstruktur)
  • Material (Positionspapiere, Präsentationen und Beiträge der einzelnen Tagungen)

[*] Liste beteiligter Wissenschaftler/innen: Prof. Dr. Karl-Heinz Arnold (Universität Hildesheim), Prof. Dr. Ingmar Hosenfeld und Mitarbeiter/innen (Universität Koblenz-Landau), Dr. Christof Nachtigall (Universität Jena); seit 2007: Prof. Dr. Detlef Leutner (Universität Duisburg), Prof. Dr. Wilfried Bos (Institut für Schulentwicklungsforschung, IfS, Technische Universität Dortmund) und Prof. Dr. Eckhard Klieme (Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, DIPF, Frankfurt/M.); seit 2008: Prof. Dr. Isabell van Ackeren (Universität Mainz), Prof. Dr. Wolfgang Böttcher (Universität Münster) und Prof. Dr. Peter Posch (Institut für Schulentwicklungsforschung, Universität Klagenfurt); seit 2009: Prof. Dr. Rainer Lersch (Universität Marburg); seit 2013 Prof. Dr. Martin Heinrich (Wissenschaftliche Einrichtung Oberstufen-Kolleg Univ. Bielefeld).